Ein Tag bei SARA

16-08-15

Ein Tag bei Sara endet nie und nicht jeder sieht die viele Arbeit und Anstrengungen, die wir jeden tag haben, um so viele Tiere zu betreuen. Heute möchten wir euch einen kleinen Teil des Tagesablaufs – konkret den letzten Dienstag, 11.08.2015 näherbringen.

Von 6.30h morgens bis 22h abends waren bei Sara Arbeiter, Freiwillige, und Vorstand damit beschäftigt, die Tiere zu betreuen, mit Operationen, mit Notfällen.

Wir haben im grösssten Tierheim Lanzarotes mit heutigem Datum 379 Tiere, die täglich betreut werden müssen (Reinigung, Tierärzliche Betreuung, Nahrung, Beutreuung von kranken Tieren und postoperative Behandlungen), aber das ist nicht alles: wir nehmen dauernd Notrufe entgegen und wenn wir nicht diese grosse Anzahl an Freiwilligen hätten, wäre es unmöglich alles zu bearbeiten, die armen Tiere blieben auf der Strasse,in  Strassengräben, eingequetscht auf der Strasse, ohne dass ihnen jemand helfen würde.

Aber lasst uns zurückkehren zu diesem angesprochenen Dienstag, lassen wir die Betreuung der 379 Tiere  mal beiseite und legen unser Augenmerk auf die Notfälle und Anrufe:

1. Wir wurden informiert, das ein Ladenlokal mit Holz verschlossen wurde und dort möglicherweise Katzen seit Tagen eingesperrt sind. In diesem verlassenen Laden, ohne Möglichkeit herauszukommen, ohne essen und trinken... verurteilt zu einem langsamen und sicheren Tod, wenn hier nicht umgehend geholfen wird:

Wie ihr auf dem Foto mit Datum sehen könnt, wurde das Loch durch das die Tiere hereinkamen vor mehreren tagen verschlossen. Die Person, die den Notruf leistete, hat umgehend zuerst die Stadtpolizei anrufen, wo ihr avisiert wurde den Hunderfänger oder Sara anzurufen (Disclaimer: es ist die Polizei, die in diesen Fällen handeln muss und nicht der/die Anrufende

So wurden wir also angerufen und ein paar Freiwillige eilen zum angegebenen Ort, können aber erst mal nichts machen – nach einigen Anrufen und Nachfragen konnten wir den Besitzer den Lokals ausfindig machen, der auch glücklicherweise sofort herbeikommt, die Löcher öffnet und uns somit hilft die armen Tiere zu retten:



Ein paar Katzenmamas rannten raus und wir konnten die Kitten aus dem vorherigen Foto retten. Das alles im Stadtgebiet Arrecife

6 Katzen mehr bei Sara, wo wir jetzt schon nicht mehr wissen, wohin mit  ihnen. Mit 180 katzen sind wir überfordert. Im Moment sind sie auf einer Pflegestelle, müssen aber dringen addoptiert werden.

Diese kleinen Lebewesen, wären dort drinnen ohnen dass es jemand bemerkt hätte gestorben Und es ist nicht das erste Mal, das wir zu so einem Fall von lebendiger Beerdigung gerufen wurden.

2. Während das alles passierte, bekommen wir aus Tahiche die Information, dass einige Welpen Gefahr laufen auf einem feld einen Hitzeschlag zu bekommen. Die Anrufer trauten sich nicht die Tiere hochzunehmen, da sie wild waren und agressiv bissen. Als wir sie holten, befanden sie sich in einem selbst "gebautem" Unterstand, um sich vor der grossen Hitze zu schützen

Wähend wir sie einen nach dem anderen einfingen, schrieen sie, wir wurden gebissen, bepinkelt – ihre rettung war kompilziert, aber wir haben es geschafft – die 4 Bardino-Welpen sind im Tierheim Sara in Sicherheit.

Wir vermuten, dasss ihre Mutter, eine wilde Bardino-hündin nicht aufhört, Welpen zu bekommen, da wir vor ca 8 Monaten von der gleichen Stelle ähnliche Jungtiere bekamen.

3. Wider bekommen wir einen Notruf – jemand hat eine Katze in augenscheinlich sehr schlechtem Zustand gefunden, die sich nicht bewegte, dieses Mal in Guatiza. Es dauerte eine Weile bis wir einen Freiwilligen fanden, der bereit war nach Guatiza zu fahren und nach der Katze zu sehen – aber es klappte.

Eine ältere Strassenkatze, zeimlich wild hat das Fell in sehr schlechtem Zustand, ein tierärztlicher Check ergab, dass sie Krätze hat, ausserdem eine Gebährmuttervereiterung; sie wird viele Behandlungen und Medikamente brauchen, muss ausserdem operiert werden. Nachdem sie operiert wurde und sich erholt hat, werden wir sie sterilisiert wider dort aussetzen wo sie gefunden wurde (wir haben keinen Platz mehr).

Auf den folgenden Bildern seht ihr sie auf dem Feld und in der Transportbox in unserem Krankenhaus – es ist der einzige Platz, den wir für sie haben:

4. Noch während wir die katze behandeln, kommt schon der nächste Anruf. Der Anrufer hat eine angefahrene Hündin von lediglich 4 Monaten gesehen. Schnell fuhren wir hin – mussten aber dann mind. 1km am Strassenrand entlang laufen um sie zu finden. Dort lag sie im Strassengraben der Gemeinde San Bartolome – weggeworfen, nachdem sie angefahren wurde –wir retten sie und fahren im Eiltempo zurück zum Tierheim...

Bei der Hündin sieht man auf Anhieb ohne weitere Untersuchungen, dass ihr Bein gebrochen ist:


Aber zum Glück und durch die Verbreitung durch Facebook war uns bekannt, dass ein ähnlicher Hund im gleichen Gebiet abgehauen war und tatsächlich es war die Hündin. Die Familie kam sofort und nahm die Hündin zu einer Privatklinik, wo sie behandelt wurde:



5. Und wieder nur Minuten später bekommen wir Nachricht, dass eine sterbende Katze in Arrecife gesehen wurde; ein schwieriges Gebiet, da es dort viele Abflüsse und Rohre gibt.. obowhl wir mehrere Stunden zwischen den Abflüssen, Rohren und Kabeln gesucht haben, haben wir das Tier nicht gefunden

Ein sterbendes Tier zu melden und dann nicht da zu bleiben und es zu kontrollieren, hilft uns leider nicht viel, da das Tier in 90% der Fälle nicht mehr da ist wernn wir ankommen, deshalb ist die Mitarbeit der ganzen Bevölkerung so wichtig-

6. Wir bekommen noch einen Welpen ins Tierheim, dieses mal schwer krank. Er wurde auf einem verlassenen Grundstück im Stadtgebiet Arrecife gefunden. Nach den entsprechenden Untersuchungen des armen Tieres, den wir Donald getauft haben, wurde festgestellt, dass er unter Parvovirose, einer für junge Tiere sehr ansteckenden und meistens tödlich verlaufenden Krankheit leidet:

Donald verbleibt unter strikter Überwachung bis zu seiner Genehsung bei uns.

7. Wieder erreicht uns ein Anruf – dieses Mal direkt von der Polizei aus Arrecife, die uns über einen streunenden Hund informieren und bitte dass wir hinfahren sollen. Auch wenn wir vollkommen ausgelastet sind, versuchen wir immer den Behörden zu helfen, da alle viel zu tuen haben und wir  uns gegenseitig unterstützen müssen. So schicken wir eine unserer Freiwilligen um den Hund zu suchen.

Ein paar Stunden später wurde der Besitzer gefunden und das Tier wurde übergeben:

8. Als wir wieder im Tierheim sind und die fälligen Operationen vorbereiten wollen, werden uns weitere Katzen gebracht.

Dieses Mal wurde die Katzen in einem Abfall-container gefunden, verlassen mit der Aussicht auf einen sicheren Tod. Eines Anwohners aus Playa Honda hörte die Tiere und rettete sie.

4 Kitten etwa 2 Wochen alt, für die wir wieder Freiwillige suchen mussten um sie aufzunehmen, da sie mit Flasche Tag und Nacht gefüttern werden müssen. Wieder einmal opfern die freiwilligen von Sara ihre Freizeit und überanstrengen sich, um diese kleinen Leben voran zu bringen.

Vor lauter Eingängen und Notfällen hatten noch nicht einmal Zeit, die Transportbox für die kleinen zu reinigen – währenddessen warten sie in den Kartons, dass die freiwilligen kommen um auf sie aufzupassen – hier könnt ihr das Video der kleinen sehen:

 

9. Aber hier endet die Geschichte noch nicht: nachdem alle Notfälle und die Tiere bei uns versorgt wurden, gehen wir in den OP und fangen mit den täglichen Sterilisazionen an. Dieses Mal sind es alles Strassenkatzen, um weiter mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln zu versuchen, die Anzahl der Strassenkatzen zu kontrollieren und zu veringern.

Heute sterilisieren wir 4 Katzen aus dem gemeindegebiet von Teguise – zwei aus Guatiza, 1 aus teseguite und eine weitere aus tahiche, Sterilisierte katzen mit Gesundheitstest um sicherzustellen, dass sie gesund sind und zu ihren Platzen zurück können.

und an diesem Tag – es ist bereits 20h, sind wir immer noch nicht fertig – jetzt steht die Versammlung der Vorstandsmitglieder an, um die aktuelle Situation zu prüfen, und Maßnahmen zu ergreifen, damit wir noch besser werden und mehr Leben retten– Wir machen um 22h Feierabend.

Als Teil dieser Erfassung, seht ihr im Anschluss einigen Fakten:

Mit  Datum von Juli 2015 haben wir bereits 653 Tiere unserer Insel sterilisiert. 653 Tieres die nicht weiter Nachkommen produzieren

DIE STERILISATION IST DAS FUNDAMENT IN UNSEREM KAMPF GEGEN DAS VERLASSEN

Ausserdem sind in diesem Zeitraum 420 Tiere eingetroffen, die ein neues Zuhause suchen – für die wir dringend ein neues Zuhause suchen.

Die erhöhte Anzahl an Neuzugängen, die grosse Anzahl an Notfällen, denen wir assistieren, die Operationen, Tierarztkosten, Nahrung, Medikamente usw... bedeutet dass wir mit heutigem Datum einen verlust von -22.000€ verbuchen müssen – das ist untragbar

Wir benötigen dringend Hilfe!

Nicht nur durch die Lanzarotenische Verwaltung, sondern von der gesammten Bevölkerung – ihr könnt mit einer Geldspende helfen Bankdaten:
La Caixa ES53 2100 1510 33 0200154756

Wie wird man Mitglied für nur 5€/MonatKLICKT HIER

Und wenn es fianziell nicht passt werde einer unseren unermüdlichen Freiwilligen, schick uns eine Email und wir schreiben dir wie es funktioniert. Aber wir benötigen viele Hände um so viele Tiere zu betreuen – helfe uns
Und das – war nur ein einzelner tag bei Sara, und wäre nicht möglich ohne die Mitarbeit von allen – danke ¡!!

 

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