Kenay, Opfer seiner Unschuld

28-03-16

>heute dieser Artikel beeinhaltet Aufnahmen, die verstörend wirken können

Dieser Anbetungswuerdige "Kleine" musste wegen akuter Lebensgefahr in der Notaufnahme behandelt werden. Während er mit seinen Spielzeugen spielte, verschluckte er zwei Sauger von Babyflaschen von seinem menschl. Freund dem Baby der Familie - etwas was ihn an den Rand des Todes brachte


Bevor wir aber mit der Geschichte von Kenay fortfahren, möchten wir eure Aufmerksamkeit auf etwas sehr wichtiges lenken; wir wissen, dass die grosse Anzahl an Aussetzungen und die grosse Anzahl an Haustieren die wir heutzutage haben uns glauben macht, das wir allen Tieren helfen muessen, ohne uns darueber bewusst zu sein, das ein Tier sehr viele Kosten verursacht, die Kosten für Wasser und Futter sind nur ein sehr kleiner teil an den Gesamtkosten. Genauso wie die Entscheidung Kinder zu bekommen beeinhaltet, dass wir unsere Kinder nicht nur in den ersten 18 Jahren ernähren, müssen wir auch dafür sorgen, dass es Kleidung und Erziehung bekommt, auf welchen Schule, auf welchen Uni  es geht; welche Bücher benötigt werden genausowenig gibt sich ein Jungtier auch nicht nur mit Futter zufrieden.

Es wird ein unschuldiges Leben, aber vollkommen von uns abhängig - vielleicht haben wir Glück und der kleine Hund oder Kitten braucht tatsächlich nur Nahrung, seine jährlichen Impfungen und wenig mehr; in der Realität ist das aber sehr unwahrscheinlich; die Tiere können zu jeder zeit einen Unfall haben; vuielleicht weil sie durch Unachtsamkeit "ausbuechsen" und an- oder überfahren werden, sie auf eine anderes Tier treffen, das unseren Freund beisst; dass es ohne das wir es bemerken etwas fristwas er nicht sollte und somit seine Luftröhre verstopft, wie es dem kleinen Kenay passiert ist.

Die Behandlung dieser Unfälle ist teuer - es gibt für die Tiere zur Zeit keine Krankenversicherung; die Behandlung ist immer privat und musst bezahlt werden, somit ist eine derart lebensrettende massnahme für die Familien immer ein unkalkulierbares finanzielles Risiko. Die Tierkliniken können ihre Kosten nicht senken, da hier auch ohne die Behandlungen schon erhebliche Kosten durch den Kauf der Apparate und der entspr. med. Produkte produziert werden.
Somit können wir uns nicht darauf berufen, evtl. Rabatte oder günstigere Preise zu bekommen weil die Wahrheit nun mal bedeutet, dass das halten eines Tieres sehr viele Zusatzkosten verursacht. Und dessen müssen wir uns bewusst sein, wenn wir die verantwortung für eines übernehmen.

Auch wenn das Leben uns viele Wendungen und Kurven beschert, wenn wir uns entschliessen ein Tier zu adoptieren um diesem zu helfen, wir zu dieser Zeit ausreichend finanziellen Spielraum haben um diese Unwegbarkeiten abzufedern, in ein paar jahren kann sich die Situation verändern es kann alles anders aussehen. Tatsächlich erfahren wir von vielen Fällen adoptierter Hunde oder Katzen, denen derartige Unfaelle passieren und deren Familien die damit einhergehenden Kosten nicht schultern können.

Kenay ist ein Welpe; wurde vor wenigen Wochen durch eine Familie ohne entspr. finanziellen Background gerettet, sie wollen dem Welpen nur helfen und ihrem Kind einen Freund geben. Aber eine Adoption ohne die finanz. Mittel ist falsch, auch wenn es mit der besten Absicht erfolgte.

Kenay erlitt einen dieser Unfälle, in denen die Familie die erste Behandlung zahlen konnte, die notwendige OP aber schon nicht mehr.... das Tier befand sich in einem desolaten Zustand wurde erst nach zwei tagen sterbend, leidend zu SARA gebracht, um in hier zu lassen, ihm zu helfen und ihm ein neues heim zu suchen...

An diesem Punkt fragen wir uns was wäre wenn es unser Tierheim nicht gaebe ?  Wenn es den Tierschutz mit den entspr. Hilfmitteln für so viele Tiere nicht gäbe ? Was waere mit Kenay passiert ? Er waere ohne entsprechende Behandlung unter grossem Leid gestorben. Liebe Mitbuerger - bitte ueberdenkt gut und sorgfaeltig wenn ihr ein Tier adoptieren wollt, es obliegt unserer Verantwortung für viele Jahre; viele Jahre in denen viele Unfaelle passieren und viele Kosten entstehen können. Wir koennen und duerfen uns dieser verantwortung nicht entziehen.

Kenay kam in einem sehr kritischen Zustand zu uns - der Arme konnte sich  schon nicht mehr aufrichten.. ein Tier in diesme Zustand mehrere Tage ohne veterinarische Versorgung zu lassen, bedeutet "nur", dass das Tier unnoetig leiden muss und seine Chancen zu sterben multipliziert werden.
 
Der Welpe kam in der Kar-Woche zu uns, in der sich unsere Tieraerztin ausserhalb der Insel aufhielt; deshalb mussten wir einen externen Arzt rufen um die dringenden OP an Kenay vorzunehmen. wir von SARA bedanken uns in diesem Zusammenhang sehr beim Tierarzt Daniel Lopez für seine Bereitschaft und Professionalitaet immer und zu jedem Moment zu helfen - dank ihm lebt Kenay weiter

Hier beginnt die OP an Kenay, angeschlossen am Monitor um zu jeder Zeit seine Werter kontrollieren zu können und Ueberraschungen erspart bleiben:


Als der Arzt die Innereien von Kenay freilegte, wurden die Babysauger und die damit einhergehenden verschluesse sichtbar. (nachfolgende Aufnahme):



Nachdem die Fremdkoerper entnommen wurde, konnte der Darm vernäht werden um langsdam zu heilen:


Eine schwierige OP - vor allem an einem so jungen Tier in einem derart kritischen Zustand; jetzt heisst es abwarten, Kenay kontinuierlich 24Std.am tag überwachen und hoffen, das wir rechtzeitig eingegriffen haben um ihm das Leben zu retten.

Kenay ruht sich nach nach seiner OP aus um Kräfte zurpückzugewinnen:


Die ersten 24 Stunden sind ausschlaggebend; danach wissen wir ob wir es geschafft haben ihm das Leben zu retten, oder ob es bereits zu spaet war. Konzentrieren wir unsere Kraefte, auf ihn aufzupassen, ihn zu verwöhnen, das unmoegliche für ihn zu machen, ohne uns aber falsche Hoffnungen zu machen. Wir wissen, das es bei so jungen/kleinen Tieren sehr schwer ist, sie durchzubekommen

Aber - die 24 Stunden sind vorbei und Kenay steht bereits und hat Hunger!! Die Op hätte nicht besser laufen können, und auch wenn wir es noch nicht beschreien wollen glauben wir das kenay überlebt Er wird es schaffen - er wird wachsen und ein neues Leben bekommen!

Hier koennt ihr den Kleinen bei seiner ersten Mahlzeit nach der OP sehen :)


Kaempfe weiter  Kenay !!


 

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